28 September 2014 - 05:40
Präsident Rohani: Einigung im Atomstreit könnte Friedenssignal in die Welt senden

Der Präsident der Islamischen Republik Iran, Hassan Rohani, hat in einer Rede auf der 69. UNO-Vollversammlung den Willen Teherans zu einer Einigung im Atomstreit mit G5+1 i geäußert und erklärt, dass die Einigung nicht nur im Interesse beider Seiten sein könne, sondern darüber hinaus auch Friedensignal in die Welt werde.

Rohani befasste sich dann mit dem unheilvollen Phänomen "Terrorismus und Extremismus" und forderte alle jene Länder, die den Terrorismus und Extremismus finanziell oder logistisch unterstützen oder unterstützt haben, auf, diesen Fehler einzugestehen und sich dafür zu entschuldigen. Rohani übte außerdem massive Kritik an der westlichen Politik in der Nahostregion und forderte eine Korrektur dieser Politik. Der iranische Präsident äußerte die Hoffnung, dass diesjährige UNO-Vollversammlung der Welt in dieser empfindlichen Zeit "Sicherheit und Entspannung, die zu den Hauptzielen dieser Weltorganisation zählen, ein Stück näher bringt.